Im Moment… #Schreibzeit

Ich liebe den Blog was eigenes. Er war einer der ersten Blogs, die ich gelesen habe und ich freue mich immer wieder, wenn ein neuer Post erscheint. Es macht Spaß die Berichte von der Bine zu lesen. Und vor allem, es sind so unterschiedliche Dinge, über die sie schreibt! Neben dem Schreiben (oder ist es doch anders herum?) näht und verkauft sie wunderschöne Täschchen für allerlei verschiedene Dinge. Leider bin ich nicht so der Täschchen-Typ, sonst hätte ich längst die eine oder andere bei Ihr gekauft!

Auf Ihrem Blog berichtet sie unter anderem in einer Reihe über ihr Leben als Shop-Betreiberin und gibt wertvolle Tips. Außerdem gibt es die monatliche Reihe „#Schreibzeit„, bei der die Bine ein Thema vorgibt, und jeder der möchte, kann dazu (auf seinem eigenen Blog) seine Gedanken niederschreiben und dann auf ihrer jeweiligen „Schreibzeit“-Seite verlinken. Da sind immer tolle Beiträge dabei! Da ich aber nicht so der tolle Schreiber bin, habe ich bisher nur konsumiert. Aber als im Mai das Thema „Im Moment…“ kam, dachte ich, dass könnte ich auch hin bekommen. Vor allem, da es ein paar Vorgaben gibt, an die man sich halten kann, aber nicht muss (hihi, da braucht man/ Frau nicht sooo viel selber denken).

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Hier nun meine Gedanken zum Schreibzeitthema:

Im Moment….

…denke ich: viel nach, manchmal viel zu viel! Vor allem über das was kommen mag und was ich eigentlich will! Besonders im beruflichen Bereich. Seit Monaten bin ich in einer „Findungs“-Phase, schreibe Bewerbungen. Zum größten Teil lieblos, da ich die Jobs eigentlich nicht machen will oder weiß, dass ich als Frau nur mit Ausbildung (Tischlerin, 13 Jahre her), ohne Berufserfahrung eh keine Chance habe. Für andere wiederum brauche ich ewig, weil ich sie so perfekt wie möglich haben will. Als Restauratorin für Archäologisches Kulturgut würde ich natürlich auch gerne in dem Bereich arbeiten. Leider ist das Angebot hier in der Gegend gleich Null! Auf der anderen Seite überlege ich, mich vielleicht doch selbständig zu machen mit meinen Näh-, Bau- und Bastelsachen. Ich habe soooo viele Ideen in meinem Kopf! Aber dazu fehlt mir noch bissel der Mut, die Zeit und natürlich das Finanzielle. Und zu guter Letzt, ist da noch unser Haus mit großem Garten, wofür auch noch viele Pläne umgesetzt werden wollen. Da bin ich auch ständig am denken – was und wie wird als nächstes gemacht! Obwohl ich eigentlich genug Zeit habe, reicht sie doch vorn und hinten nicht!

… mag ich: den Sommer, zumindest wenn er auch anwesend ist, die vielen Blumen auf unserer Wiese, die vielen Vögel, die bei uns herum fliegen und nisten und (das hätte ich früher nicht geglaubt!) den Hühnern beim Huhn/Hahn sein zugucken.

… mag ich nicht: das nass-kalte Wetter, dass sich ständig in den Sommer drängelt und wenn der Große (7) sich nur schreiend artikulieren kann oder der Zwerg (2) mal wieder rum nörgelt und zickt, weil es nicht so geht, wie er will! (da würde ich manchmal am liebsten einfach abhauen!)

… fühle ich: mich müde und ausgelaugt. Das liegt wahrscheinlich an zu wenig Schlaf und zu vielen Gedanken!?

… trage ich: meist bequeme Sachen. Ich liebe Haremshosen und knielange Hosen. Aber auch Röcke ziehe ich im Moment gern und viel an. Jeans findet man an mir zur Zeit eher selten, da der größte Teil (wie viele andere Sachen) davon auf meinem Änderungs-Stapel neben der Nähmaschine liegt, und das schon seit Monaten!

… brauche ich (I): dringend mal eine Auszeit und Schlaf, viel Schlaf. Aber das wird wohl noch etwas warten müssen – hier gibt es zu viele Projekte, die erledigt werden müssen bzw. wollen! Aber ich werde die Ferien etwas nutzen, um auch mal was anderes zu machen als arbeiten, bauen und gärtnern. Es sind ein paar Ausflüge geplant!

… brauche ich (II): einen tollen Job, der Spass macht, bei dem ich genug Geld verdiene und wobei noch Zeit für die Familie übrig bleibt!

… nervt mich: das Bewerbungen-Schreiben müssen! Und zwar ganz gewaltig! Und das Geschrei und Gemaule meiner Kinder nervt mich in letzter Zeit auch immer mehr! Ja, sie dürfen schreien, sind ja Kinder, aber nicht ständig! Ich liebe meine Kinder über alles, aber es gibt Momente, da würde ich sie am liebsten mal kurz auf den Mond schießen! Und wenn mir jetzt eine Mutter (oder auch ein Vater) erzählen will, ihr/ihm geht es nie so … bitte erzählt das wem anderen! Danke. Und dann nervt mich noch, dass unsere Küche immer aussieht wie Sau, auch wenn man gerade erst Ordnung gemacht hat!

… will ich: Wenn ich das wüsste! Dann bräuchte ich nicht mehr so viel darüber nachdenken!

… höre ich: meist Radio – im Auto FRITZ, zu Hause Hitradio RTL, weil FRITZ nicht über Antenne rein kommt (zu weit weg). Allerdings würde ich auch gerne mal wieder Live-Musik hören wollen!

… mache ich: viel zu viele Dinge auf einmal!

… esse ich: am liebsten Nudeln (leider meist nur mit Tomatensauce, weil die Kinder nix anderes wollen). Ansonsten alles, was der Sommer so zu bieten hat.

… trinke ich: meist Leitungswasser oder Tee. Wenn es ganz heiß ist, mag ich eisgekühltes Wasser mit Sirup (selbstgemachter Hollunder- oder Löwenzahnsirup). Ganz selten genehmige ich mir mal ein Gläschen Pflaumenwein oder Baileys oder selbstgemachten Eierlikör (wenn mal welcher im Haus ist).

… vermisse ich: Zeit für mich. Und Zeit, Dinge ganz in Ruhe machen zu können und nicht immer nur mal schnell zwischendurch oder Abend, wenn der Zwerg endlich eingeschlafen ist und ich wieder aufgewacht bin (leider schlafe ich meist mit/vor ihm ein). Das Meer habe ich auch schon ewig nicht mehr gesehen.

… bedaure ich: dass ich zu wenig Muße habe, zum Schreiben. Aber das wird sich (hoffentlich) ändern – ich nehme mir einfach künftig mehr Zeit dafür! Allerdings schließt sich dadurch aus, mehr Zeit zum Schlafen zu gaben! Egal, das ist eh überbewertet!

… träume ich: davon, mich selbst verwirklichen zu können. Wenn ich denn dann mal weiß, was ich eigentlich will! Eigentlich hätte ich gern einen kleinen Laden in dem ich selbst gemachtes von mir und von anderen anbieten kann. Und dazu Materialien zum selber machen und einen Ort, wo andere selber kreativ werden können – einen Kreativ-Laden mit Fachvermietung eben. Aber mir fehlen leider die finanziellen Mittel und auch noch bissel der Mut, die Räumlichkeit und die Zeit, um das durch zu ziehen. Die Frage wäre auch, ob das hier in unserem Kaff überhaupt funktionieren würde!? Ich sollte vielleicht erst einmal im kleinen Rahmen online anfangen!

… danke ich: meinem Liebsten, also Mr. ma:sabi, dass er schon so lange meinen Launen erträgt und mich bei (fast) allem, was ich mache unterstützt. Meinen Kindern danke ich dafür, dass ich mit ihnen ganz viel Lachen und mich täglich über Neues (oder Altes) freuen kann. Auch wenn sie manchmal unerträglich sind, ich liebe sie über alles! Und ganz besonders danke ich meinen Eltern und Großeltern, die mich auf meinem Weg immer unterstützen haben, das zu machen, was ich für richtig hielt – finanziell und auch zeitlich bei der Kinderbetreuung. Während meines Studiums in Berlin habe ich immer gesagt, ich will nie wieder zurück in das Kaff. Jetzt bin ich froh, meine Eltern hier vor Ort zu haben. Ohne sie wäre vieles schwieriger zu organisieren gewesen!

Das war jetzt mal, entgegen meiner Art, viel Text. Irgendwie gehört dieses Reflektieren mit zu meiner „Findungs“-Phase! Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, bis zum Ende zu lesen.

Ganz liebe Grüße, Bine


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